Katrin Hölzer (Künstlername Katrin Sorell) gewann beim  Haiku-Gedicht-Wettbewerb des „egapark – Erfurt“ den ersten Platz mit Ihren Gedichten:

Kühler Schattenplatz – Einladung zum Verweilen – die Zeit bleibt stehen“ und

Diamantenstaub – Mondlicht glitzert auf dem Schnee – Reichtum des Winters“

Die Haiku sind auf Tafeln im Japanischen Felsengarten des egaparks installiert. Die Standorte sind im oberen Japanischen Garten auf dem Felsen am oberen Tori (von oben gesehen links) und im unteren Japanischen Garten auf dem Felsen bei der Steinbank. Ich lade Sie herzlich ein, dort zu verweilen.

 

 

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Was ist eigentlich ein Haiku?

Das Haiku ist eine traditionelle japanische Gedichtform und wird gern in Verbindung mit dem Zen-Buddhismus gebracht. Zu den bedeutendsten Haiku-Dichtern zählte unter anderem Matsuo Bashō (1644–1694), er ermöglichte ihr die Anerkennung als ernsthafte Literatur. Das Haiku gilt als die kürzeste Gedichtform der Welt. Japanische Haiku bestehen aus drei Wortgruppen von 5 – 7 – 5 Silben. Unverzichtbarer Bestandteil von Haiku sind Konkretheit und der Bezug auf die Gegenwart. Traditionelle Haiku deuten mit dem Kigo eine Jahreszeit an. Als Wesensmerkmal gelten auch die nicht abgeschlossenen, offenen Texte, die sich erst im Erleben des Lesers vervollständigen. Im Text wird nicht alles gesagt, Gefühle werden nur selten benannt. Sie sollen sich erst durch die aufgeführten konkreten Dinge und den Zusammenhang erschließen. Das Schreiben und das Lesen von Haiku hat eine Meditative Bedeutung und bietet eine Möglichkeit der Versenkung und Einswerden mit dem Dao.


Zwei Haiku von Katrin Hölzer sind im Japanischen Felsengarten

der ega-Erfurt zu finden:

„Kühler Schattenplatz – Einladung zum Verweilen – Die Zeit bleibt stehen“

„Diamantenstaub – Mondlicht glitzert auf dem Schnee – Reichtum des Winters“